Dienstag, Mai 16, 2006

Ein kleiner Verein mit begrenzten Resourcen

Das ist Transparency International Deutschland e. V. Und da man nur eine Vollzeit und zwei Teilzeitkräfte hat, sucht man sich einen Prügelknaben, konzentriert sich auf ihn und prügelt auf ihn ein. Im Augenblick sind es die Ärzte (Warum nicht auch die Pharamindustrie? Warum nicht auch die Gesundheitspolitiker?).

Aber egal. Wir nehmen uns ein paar Einzelfälle und prügeln allgemein auf eine Gruppe ein. Und wenn uns jemand darauf anspricht, dann sagen wir das wir natürlich nicht allgemein auf eine Gruppe einprügeln, sondern nur Einzelfälle anprangern. Funktioniert toll, sogar mit einem schönen Interview auf dradio, wie ich gerade gehört habe.

Nix zu sagen, aber dafür umso deutlicher.

Wer profitiert eigentlich vom Handeln von TI? Um ein besseres Gesundheitssystem geht es TI nicht, das haben sie selber gesagt. Wie könnten Sie da auch mitreden, da haben sie weder die Resourcen noch das Wissen.

Achja, liebe Ärzte, vielleicht sitzt ihr das ganze einfach aus, den nächstes Jahr beisst TI jemand anderem in den Waden, verspochen.

Montag, Mai 15, 2006

Terror

Der Raketenhagel ist Teil der israelischen Reaktion auf den Beschuss Israels mit palästinensischen Qassam-Raketen. Zwischen dem 28. März und dem 22. April wurden 126 dieser selbstgemachten Raketen von palästinensischen Milizen abgefeuert. Die israelische Armee reagierte mit 4150 Panzergeschossen und 36 Luftangriffen. In dieser Zeit wurden im Gaza-Streifen laut dem Office for Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) 21 Palästinenser, unter ihnen auch drei Kinder, von den israelischen Geschossen getötet und 54 Palästinenser und 14 Kinder verletzt. Nach israelischen Militärangaben wurden seit Anfang des Jahres drei Israeli von palästinensischen Raketen leicht verletzt. Eine Armeesprecherin sagt: "Es ist mir nicht bekannt, dass jemand von unseren Panzergeschossen verletzt wurde. Wir zielen auf nicht bewohntes Gebiet und dorthin, von wo die palästinensischen Raketen abgefeuert werden. Wir haben die Leute gewarnt, dass sie das Gebiet verlassen sollen."
Hervorhebungen von mir.

Gaza-Streifen: Panzergranaten wie Regentropfen - SPIEGEL offLINE
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,415639,00.html
(Achtung, der Link verfault nach gewisser Zeit)

(via fefe)

Nochmal: GEZ noch?

Die GEZ steht dagegen auf dem Standpunkt, dass hier nicht die Privatwohnung als gemeinsames Grundstück gelte, sondern jedes Arbeitszimmer eine eigene "Betriebsstätte" und somit ein eigenes Grundstück darstellt. Zudem sei ein ans Internet angeschlossener Computer nicht einem einfachen Rundfunkgerät (also Radio) gleichzusetzen, sondern einem (teureren) Fernseher. Hiermit würde die monatliche Rundfunkgebühr von 5,52 Euro auf 51,09 Euro steigen – im Jahr macht dies 613,08 Euro Internet-Rundfunkgebühren.
Die GEZ hat wohl den Arsch offen.

Für den Hörer und Zuschauer weit nützlichere zeitversetzte Podcasts, Webseiten und Downloadangebote sind wohlgemerkt laut Rundfunkgebührenstaatsvertrag kein Rundfunk und begründen somit auch keine Gebührenpflicht, was möglicherweise die gegenüber der englischen BBC wesentlich geringere Aktivität von ARD und ZDF in diesem Bereich erklärt.
Da muss was getan werden, die Öffentlich-Rechtlichen können nicht immer nur nach mehr Geld schreien und nix für Otto Normalfernseher tun.

Achja, wer Webserver mietet wird an die GEZ löhnen müssen:
Im Falle der gewerblichen Vermietung eines grundsätzlich zum Rundfunkempfang geeigneten Geräts ist die Rundfunkgebühr für einen Zeitraum bis zu drei Monaten vom Vermieter, ab drei Monaten vom Mieter zu zahlen (§ 2 Abs. 3 Rundfunkgebührenstaatsvertrag). Natürlich gilt auch dies nur, wenn ansonsten keinerlei andere Geräte bereitgehalten werden. Auf die Frage, ob der Bildschirm ein- oder abgeschaltet ist, kommt es nicht an.

Im übrigen scheint diese neue Regelung besonders Freiberufler zu treffen:
Gewerbetreibende sind über die neue Gebühr nicht glücklich, die eben gerade Kleingewerbler und Freiberufler wie Ärzte und Rechtsanwälte, aber auch [extern] Handwerker oder [extern] Journalisten ohne feste Anstellung trifft. Da mittlerweile erwartet wird, die Steuererklärung online abzugeben, können die Rundfunkanstalten davon ausgehen, dass ganz unabhängig von einer durch die Tätigkeit begründeten Notwendigkeit durchweg ein Computer mit Internetanschluss vorhanden sein muss.


Und schön das auch der Zentralrat der Sozialistischen Union Europäischer Republiken die EU-Kommission eine Meinung hat:
Der EU-Kommission ist es jedoch prinzipiell egal, ob die Rundfunkgebühren nun für Radios, Fernseher, Computer, Kugelschreiber oder Toaster im Haus berechnet werden.


TP: Was zahlt man ARD und ZDF ab 2007 für den Zugang zum Internet?

Alles nur religöse Spinner...

Man kann zwar ab 2007 weiterhin aus der Kirche austreten, aber aus der Gemeinschaft der Rundfunkgläubigen gibt es kein Austreten mehr.

BooCompany - Die GEZ wird religiös

(via telepolis)

Nagel. Kopf. Treffer.

Ich verstehe die Überraschung nicht. Das ist als würde man zu Omas Geburtstag oder einer anderen Familienfeier gehen und sich am Ende wundern, das alle besoffen waren, Onkel Walter in die Bowle gekotzt hat, Tante Gisela sich mit ihrer Schwester in die Wolle bekommt hat, sich die Kinder von Heike und Diether eine Schlacht mit Kartoffelbrei lieferten und Bärbel am Ende heulend im Klo einschloß. So ist das nunmal. Wenn man das nicht will, geht man nicht zu Familienfeiern.

Wenn man kein randalierendes Gesindel will, das Sport als Vorwand nimmt um mal eben den Golf-Krieg als Laienspiel aufzuführen, dann läd man sich die Freunde eben nicht ein und lässt das Ballspielen woanders ablaufen. So einfach ist das. Aber wenn man den Leuten seit einem Jahr auf den Sack geht mit dem ganzen WM-Gehupe, dann will ich jetzt auch keine Klagen hören, wenn genau die Leute kommen die man erwarten konnte.

BatzLog - Noch etwas Salz? � Gute Freunde

Sonntag, Mai 14, 2006

Sony macht Scherze

Die folgenden Umgebungen werden nicht unterstützt:
* Andere Betriebssysteme als die oben genannten
* Selbst zusammengebaute Computer oder selbst konzipierte Betriebssysteme
* Aktualisierte Betriebssysteme
* Multi-Boot-Umgebungen
* Umgebungen mit mehreren Bildschirmen
* Macintosh-Computer

Sony Europe | Download-Programm f�r SonicStage Version 3.4

(via heise forum)

Der Schäuble muss da weg

yamb - mein notizblog � Es bleibt politisch.

Freitag, Mai 12, 2006

Oliver Gassner geblockt

Hmmm, das fühlt sich gut an heute auf den "Block this person" link bei flickr geklickt zu haben. Funktioniert zwar nur auf flickr, aber immerhin.

Lügen, Betrügen und Statistiken manipulieren

Das sollte man nie vergessen wenn man über Atomkraft redet, denn das ist was die Atom Lobby macht.

TP: Frankreichs wolkendichte Grenzen

Sonntag, Mai 07, 2006

Samstag, Mai 06, 2006

"Stasi Methoden"

OSTPRIGNITZ-RUPPIN: "In die Kamera gegriffen" - Märkische Allgemeine - Zeitung für das Land Brandenburg

Privatkopie abschaffen!

Rechnet man sich die legalen (noch gibt es die Privatkopie) Inhalte zusammen die gebrannt werden kommt man auf fast zwei Drittel der gesamt gebrannten. (Seite33). Zieht man dann (Statistik ist dehnbar) Punkt 3 und Punkt 4 zusammen kommt man auf einen möglichen Verlust durch “CD”-Brennen der ca. so gross ist wie der der real verkauften CDs. Kein Wunder also, dass gleich wieder ins Horn gegen die Privatkopie geblasen wird.

DE:BUG BLOG � Blog Archive � Brennerstudie 2005

Freitag, Mai 05, 2006

Ja geht es noch?

Joachim Hunold ist spendabel - zumindest wenn es um Medienleute geht. Der Air Berlin-Chef gewährt Journalisten einschließlich Begleitpersonen 50% Nachlass auf die Ticketpreise. Nur in der Hauptsaison müssen auch Inhaber von Presseausweisen 75% der normalen Tarife bezahlen. Rund 76.000 der insgesamt 13,5 Millionen Gäste der zweitgrößten deutschen Fluglinie hoben im vergangenen zu diesen Vorzugskonditionen ab. Journalisten zeigten sich denn auch häufig erkenntlich - mit freundlichen Erfolgsstorys über den Billigflieger oder durch Zurückhaltung in der Berichterstattung, wenn's mal nicht so gut lief.
Die Medien Fuzzis sollen mir nochmal was von Politiker-Diäten erzählen, den glaube ich kein Wort mehr wenn ich es nicht selber nachprüfen kann. Nur wie Franz Josef Wagner schreiben können aber so moralisch wie Leyendecker sein wollen, so mag ich es.

Und die Hackfresse von Johannes kann ich eh nicht mehr sehen.
TP: Bruchlandung in den Medien

Pressefreiheit Marke Deutschland

Fotographen werden entführt und ihre Fotos gelöscht.

RBB - Pressefreiheit in Gefahr: Brandenburger Polizisten im Einsatz gegen Journalisten
(via Fefe's Blog)

Das LG Hamburg fällt wieder auf

Warum immer die?

gulli: Google-Zensur: Seitenvorschau ist zu filtern, berichtender Blogger wird abgemahnt

Mittwoch, Mai 03, 2006

Macs sind mehr als nur ein hübsches Gehäuse

Anlässlich der neuen "Get a Mac" Ads von Apple und der ganzen Apple vs. Windows-PC Vergleiche stößt mir eines unangenehm auf: Die meisten scheinen den Mac auf teuere Rechner in schicken Gehäusen zu reduzieren.

Ich finde, wer mitreden will sollte zwei Dinge in seinem Leben getan haben:

1. Ein Mac für die alltäglichen Dinge des Lebens benutzt.

2. Für einen Freund oder Verwandten einen Windows-Rechner für die alltäglichen Dinge des Lebens eingerichtet haben.

Sicher kann man auch am PC im Web Surfen, Briefe und Emails schreiben, Musik hören, Fotos sortieren und bearbeiten und sich eine DVD reinziehen. Aber das ganze so einzurichten das es auch meine Mutter oder mein Cousin benutzen kann, das ist bei Windows eine Kunst. An wievielen Windows Rechnern ich am CD-Brennen verzweifelt bin. Dann noch das ganzen Geraffel das bei einem Windows-Rechner vorinstalliert mitkommt. Einen Mac muss man nur hinstellen und erklären, einen Windows-PC muss man supporten. Und was erstaunlich ist, wenn man mit dem Rechner "richtig arbeiten" will, dann geht das auch mit dem Mac! Und nur sehr selten wünscht man sich: "Ach könnte ich das doch in der Registry einstellen".

Sicher ist der Mac nicht perfekt. Aber lernt es endlich, für den Aufpreis des Macintosh bekommt man ein System das funktionert, nicht einen rauchenden Haufen einzelner Komponenten.

Dienstag, Mai 02, 2006

Die armen Rechteverwerter

War vorhin in ner Kneipe, da lief einfach so Musik. Den Wirt hat das überhaupt nicht geschert, wer da zuhört. Sogar Leute, die einfach nur mal den Kopf zur Tür reinsteckten, konnten unbehindert raubhören. Aber es kommt noch toller: Der hatte Zeitungen ausliegen. Da kann jeder einfach so urheberrechtlich geschützte Texte lesen, ohne dafür zu zahlen. Das ist Kommunismus! Und dabei verdient der Kerl sogar noch daran!
Letzte Woche war ich im absoluten Sündenbabel. Nennt sich "Bibliothek". Da hängen lauter so langhaarige bombenbastelnde Schnorrer rum, die sich einfach so Bildung aneignen, ohne auch nur eine Sekunde an die armen Rechteverwerter zu denken. Die lesen einfach ohne zu zahlen! Echt mafiöse Veranstaltung! Keine Sau gibt auch nur einen Cent für irgendeinen Verwerter, der mit größter Mühe dem Autoren seine Rechte abgeluchst hat. Fies! Ja, es sind böse Zeiten, in denen wir leben. Kein Schwein interessiert sich mehr dafür, wie so ein armer Verwerter die Leasingrate für den Porsche seiner fast 17jährigen Tochter zahlt. Von den heutigen Personalkosten in Monaco ganz zu schweigen. Wisst ihr eigentlich, was der Unterhalt so einer Yacht kostet? Aber das ist euch ja egal, hauptsache, ihr habt nur eure Musik, ohne das jemand anders als der Künstler richtig fett Kasse machen kann. Man hätte halt wirklich dabei bleiben müssen, dass jede Schreibmaschine registriert sein muss und dieses ganze Computer-Teufelszeug ausschließlich der Rüstungsindustrie und den Geheimdiensten vorbehalten bleibt. Und ein Aufnahmegerät sollte sowieso nur jemand kriegen, der mindestens 15 Jahre als Lagerkommandant absolute Zuverlässigkeit beweisen hat.

Achja, für jedes Lied im MP3 Format auf der Festplatte stirbt in Afrika ein Kind.
Wie lange noch? - Telepolis-Artikelforum - Die Angst des Broadcasters vor dem roten Knopf

Montag, Mai 01, 2006

Customer Restriction Managment

BatzLog - Noch etwas Salz? � Eine Flasche Wein: "Bathapisse"

Wie man sich in Deutschland verdächtig macht

Der Nachbar im Erdgeschoss wurde sehr nervös, als er mich mit dem merkwürdige Geräusche von sich gebenden Gerät ums Haus schleichen sah. Er wollte wissen, was ich dort zu suchen hätte, ob das denn erlaubt sei, was ich da täte und dass er gleich die Polizei holen würde, wenn ich nicht sofort aufhören würde. Doch die Polizei hätte in diesem Fall auch nicht mehr helfen können.

TP: Am Tag, als der Regen kam